Mitte Januar bekam ich beim Absenden eines Beitrags hier im Forum die folgende Fehlermeldung:
Daraufhin habe ich via Webformular eine Reklamation/Beschwerde an Fonic, mit der Bitte um Beseitigung der Sperre, gesendet.
Fonic antwortete u.a. mit:
Die IP-Adresse von FONIC lautet:
- 082.113.100.006
Bitte wenden Sie sich an den Anbieter o2.
Da die Konfiguration der Mobil Partner Software auf Autokonfigaration eingestellt ist habe ich mich "dumm" gestellt und in meiner Antwortmail gefragt wo ich die genannte IP-Adresse eintagen soll. Außerdem habe ich mitgeteilt das Fonic mein Vertragspartner ist und nicht O2.
Daraufhin wurde mir mitgeteilt das der Fall an die Technik weitergeleitet wurde und man sich dann wieder bei mir melden würde.
Als ich nach 3 Wochen noch keine Reaktion erhalten hatte, habe ich freundlich nach dem Stand der Dinge und ob ich mir einen anderen Provider suchen soll gefragt.
In der Antwortmail von Fonic wurde mir mitgeteilt das ich eine falsche IP-Adresse erhalten hätte und die IP-Adresse von Fonic 082.113.100.006 sei.
Nachdem zwichenzeitlich eine Mail angeblich verlorengegangen war, bat man mich meine Telefonnummer mitzuteilen um mit mir zu sprechen.
Das Telefongespräch brachte aber auch keine Klärung des Problems.
In einer erneuten Mail wurde mir mitgeteilt das ich keine eindeutige IP-Adresse zugeteilt bekommen kann. Das habe ich aber nie gefordert. Mir ging es immer nur um das störungsfreie Surfen via Fonic Surf-Stick.
Um die ganze Story etwas abzukürzen, hier das Ergebnis meiner Mailkommunikation mit Fonic:
...Die gemeinsame Nutzung einer einzelnen IP-Adresse mit unterschiedlicher Port-Nummer durch mehrere Kunden (durch NAT/PAT) entspricht allgemeiner Praxis. Durch eine Verknüpfung der Port-Nummer mit der IP-Adresse ist eine eindeutige Identifizierung des Endkunden möglich. Die diesbezüglichen gesetzlichen Verpflichtungen der o2 zur Speicherung von Verkehrsdaten aus § 113a TKG wird von o2 erfüllt...
Was bedeutet das:
Wer sich mit dem Fonic Surf-Stick einwählt erhält zufällig einen Server (NAT/PAT) zugeteilt über den sämtliche Internetanfragen laufen. Wenn man nun Pech hat ist der zugewiesene Server auf der oben genannten schwarzen Liste vermerkt und es kommt zu Problemen. So konnte ich bei einem Test mit verschiedenen Mailaccounts feststellen das unter umständen ganze Mails verloren gehen.
Wenn man nun mit einem betroffenen Server verbunden ist, bleibt einem nur das Trennen der Verbindung und das erneute Verbinden. Dies muss man im ungünstigsten Fall mehrfach wiederholen, bis man einen "sauberen" Server erwischt hat.
Ich persönlich bin noch am überlegen den Provider zu wechseln.