CeBIT 2014: Tobii Eye Tracking – jetzt noch besser!

Im vergangenen Jahr haben wir bereits über die Blickfelderkennung aus dem Hause Tobii berichtet. Damals war das Ganze in der Blogger Lounge am Stand von Intel zu sehen. Auch in diesem Jahr hat der Konzern einen kleinen, unscheinbaren Stand im Intel IT Center und stellt dort die neueste Version seines Eye Trackers vor. Wir haben uns die Demo einmal angeschaut und schildern im Folgenden unsere Eindrücke.

Tobii_synaptics_eyetracking-7966

Die wohl auffälligste Neuigkeit, die wir zu sehen bekamen, war wohl das Protoype Notebook, das in Zusammenarbeit mit Synaptics entwickelt wurde. Das Thin And Lite hat das Eye Tracking Device bereits integriert und das auf eine erstaunlich unauffällige Art und Weise. Das Ganze ist aber derzeit nur als einzigartiges Ausstellungsstück gedacht. Ein Standalone Gerät mit Tobii Technologie ist laut Aussage des Mitarbeiters derzeit nicht in Sicht. Stattdessen hat man voller Freude endlich einen Lizenzpartner vorstellen können: Steelseries wird das externe Tobii Eye Tracking Gerät als erster anbieten.

Doch nun zum Wesentlichen: Tobii hat im vergangenen Jahr nämlich vor allem an der Software gearbeitet. So hat man besonderen Wert auf Usability gelegt. Die unterstützenden Tastaturbefehle für Mausklicks, Zooms oder Auswahlmöglichkeiten wurden so verändert, dass sie mehr der Benutzung einer Maus gleichen: Möchte man nach unten scrollen, während man einen Text überfliegt, muss man nun eine Taste gedrückt halten. Das resultiert einfach daraus, dass man ansonsten ungewollterweise, ständig nach oben und unten scrollen, da sich das Blickfeld ändern würde. Einfache Klicks bestätigt man derweil mit einem einzelnen Tastendruck.

Tobii möchte, dass das Eye Tracking als Maus-unterstützende Eingabemethode verstanden wird und diese nicht ersetzen soll. Wenn eine verlorene Maus auf einem großen Screen – beispielsweise bei CAD Anwendungen wiedergefunden werden soll, genügt ein Blick auf den Bildschirm und ein Klick, beziehungsweise das Auflegen des Fingers auf das Touchpad und der Cursor springt ungefähr an die Stelle die man fokussiert.

Zusammen mit Steelseries wolle man vor allem die Gamer ansprechen: So sollen Spieleentwickler Eye Tracking als Spielgefühl-intensivierendes Element einbauen. Man stelle sich also vor, man betritt eine zwielichtige Kneipe, schaut den Barkeeper an und dieser beginnt darauf hin ein Gespräch…

Für alle die ungeduldig sind und nicht mehr auf das Teil warten wollen, gibt es dann auch noch eine tolle Neuigkeit. Eine Developer Version von Tobiis externem Eye Tracker ist für 75 Euro verfügbar! Erste Geräte sollen bereits im April an interessierte Entwickler ausgeliefert werden können.

Artikel aus dem letzten Jahr

Kommentar verfassen

Blog Top Liste - by TopBlogs.de Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de