Fünf Wege wie man sich Malware mit dem Handy einfängt

Internetnutzer werden immer dann unvorsichtig, wenn sie glauben sich, auf einer sicheren Website zu befinden. Wenn wir angesehene Webseiten besuchen – so glauben wir – können wir uns auch keine Viren oder sonstige Malware einfangen. Das ist leider nicht richtig und diese Regel gilt auch auf Smartphones, die viele Menschen nach wie vor ungeschützt durch eine Antivirensoftware lassen, weil sie glauben, sie können nur Schädlinge auf ihr System lassen, wenn sie mit dem Gerät ausgiebig in fragwürdigen Bereichen des Internets surfen. Doch die Entwickler, die sich darauf spezialisiert haben, Malware für Android zu generieren, werden immer raffinierter und finden immer neue Wege ihre schädlichen Dateien auf die Smartphones von unbedarften Usern zu schleusen. Hier sind die fünf gängigsten Übertragungsformen:

  1. App-Downloads

Wer eine neue App auf sein Handy lädt, liest sich natürlich vorher genaustens die Nutzungsbedingungen durch, richtig? In den meisten Fällen lautet die Antwort leider „Nein“, insbesondere dann, wenn die App aus dem vermeintlich sicheren Google Playstore bezogen wird. Ohne dass der User davon weiß, steht dann im Kleingedruckten, dass die App auf alle möglichen sensiblen Daten zugreift oder gar Informationen an die Entwickler weiterreicht – eine gute Antivirensoftware überprüft die Apps sofort bei der Installation und lässt unzulässige Eingriffe in die Privatsphäre nicht zu.

  1. Surfen im Internet

Wie auch jeder Computer kann sich selbstverständlich auch ein Handy beim Surfen im Internet mit allerlei Krankheiten anstecken, vom Virus über den Trojaner bis hin zur nervigen Adware. Insbesondere bei Downloads ist dabei Vorsicht geboten, doch wie die meisten User, die am PC schon mal mit Malware zu tun hatten, womöglich wissen: Ein falscher Klick auf einen schädlichen Link und schon ist das Gerät infiziert. In solchen Fällen ist es überaus nützlich mit einer Antivirensoftware ausgestattet zu sein, die die Schädlinge blockt oder im schlimmsten Fall sogleich wieder entfernen kann.

  1. Am PC

Malware beschränkt sich nicht zwangsläufig auf ein bestimmtes Computersystem. Manche Schädlinge sind auch zwischen Computer und Handy übertragbar. Wenn ein Rechner also unter einer Virusinfektion leidet, kann es passieren, dass diese auf das Smartphone übergeht, sobald es per USB an das Gerät angeschlossen wird. Das ist natürlich nur der Fall, wenn weder das Telefon noch der Rechner mit einem Antivirus-Programm geschützt ist.

  1. Nachrichten-Anhänge

Inzwischen ist es ja auch mit dem Handy möglich auf Dutzende verschiedene Arten zu kommunizieren und besonders beliebt sind dabei diverse Textformen, ob nun SMS, Email oder WhatsApp und andere Instant Messaging-Services. Die Texte an sich sind dabei harmlos, aber in den Anhängen lassen sich ganz vorzüglich Malware-Dateien verstecken – egal ob als Datei, Bild oder Link. Sobald der User das Objekt öffnet, schnappt die Falle zu.

  1. Bluetooth

Ein besonders gewiefter Android-Virus machte im Sommer 2013 Schlagzeilen. Der Bösewicht war nicht nur dazu in der Lage, selbstständig Malware herunterzuladen und auf dem Telefon zu installieren, heimlich SMS an kostenpflichtige Nummern zu senden und sensible Daten an die Entwickler zurück zu schicken, nein, er konnte sich auch noch selbst verbreiten – und zwar über Bluetooth an andere, sich in der Nähe befindliche Geräte. Diese raffinierte Technik ist zwar noch eine Seltenheit, aber es ist zu vermuten, dass sie in Zukunft immer häufiger vorkommen wird.

Das sind letztendlich fünf sehr gute Gründe, sich das mit der Antivirensoftware für das Telefon noch einmal anders zu überlegen und sich ein entsprechendes Programm anzuschaffen. Hochwertige Anwendungen von etablierten Herstellern gibt es bereits für Preise unter 10€ und die Apps sind auch noch mit Funktionen wie Anti-Diebstahl-Features, Call-Blockern oder Kindersicherungen ausgestattet. Eine Übersicht der besten Antivirenprogramme für Android-Systeme gibt es bei Netzsieger.de.

 

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