Prepaid oder Vertrag – die Vor- und Nachteile

In der heutigen Gesellschaft ist es fast unmöglich auf ein Handy zu verzichten. Der permanente Druck und die proklamierte stetige Verfügbarkeit setzen es förmlich voraus, das Telefon immer bei sich zu tragen und Tag und Nacht erreichbar für Firma, Freunde und Familie zu sein.

Samsung-Galaxy-Nexus-745x559-1e6f55e069130582Bildquelle: Samsung

Ein Handy sollte dabei günstig in alle Netze telefonieren, SMS zu einem niedrigen Preis verschicken und am besten auch noch erlauben, möglichst kostengünstig im Internet zu surfen. Festverträge bieten mittlerweile Flatrates für all diese Bedürfnisse zu einem monatlichen Festpreis an. Doch auch die Prepaid Tarife haben sich in den letzten Jahren stark verändert und sich an die Bedürfnisse der Kunden angepasst. Deswegen lohnt es sich vor dem Abschluss eines Vertrages oder Kauf eines Handys Tarife zu vergleichen und sich insbesondere auch mit den Tarifen im Prepaidbereich auseinander zu setzen.

Generell kann eine pauschalisierte Aussage, welche Art von Tarif der bessere ist, kaum getroffen werden, da beide Formate ihre Vor- und Nachteile haben. Denn obwohl sich Handyverträge und Prepaid Tarife heutzutage kaum noch voneinander unterscheiden, hängt es vom persönlichen Nutzungsverhalten und den eigenen Vorstellungen und Erwartungen ab, welcher Tarif besser passt. Deswegen ist es von Vorteil, sich bereits vorab zu fragen, wofür man das Handy nutzen möchte, welche Serviceleistungen man benötigt und wie das persönliche Nutzungs- und Telefonierverhalten generell aussieht.

Wer großen Wert auf ein topmodernes Smartphone mit High End Ausstattung legt, aus geschäftlichen oder privaten Gründen sehr viel telefoniert, simst und am liebsten 24 Stunden lang im Internet surft, ist in der Regel mit einem Festvertrag besser beraten. Auch bei häufigen Aufenthalten im Ausland und der Nutzung von Serviceangebote wie MMS und UMTS ist der Rückgriff auf einen Handyvertrag zu empfehlen, da diese Dienste häufig im Preis inbegriffen sind. Allerdings sind die Vertragslaufzeiten oft lang, und man muss aufpassen die Kündigungsfrist nicht zu verpassen. Außerdem muss eine monatliche Grundgebühr gezahlt werden, die bei Prepaid-Karten wegfällt.

Weitere Vorteile von Prepaid Tarifen sind die unabhängige Laufzeit und die bessere Kontrolle der monatlichen Kosten. Außerdem zahlt man nur für Leistungen, die man auch tatsächlich in Anspruch nimmt. Wer sein Handy also nicht für die Arbeit nutzen möchte und vergleichsweise wenig telefoniert und im Internet surft, profitiert von einem Festvertrag fast gar nicht. Die bessere Lösung ist da ein Prepaid Tarif mit Internetflat. So zahlt man nur für die SMS und die Gesprächsminuten, die man tatsächlich nutzt. Auch die Größe der Internetflatrate kann selbst bestimmt und in vielen Fällen monatlich optional dazu gebucht werden. So bleibt man flexibel und kann seinen Vertrag jederzeit an die persönlichen Bedürfnisse anpassen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich Handyverträge eher für Vieltelefonierer und Vielsurfer mit hohen Serviceansprüchen und Erwartungen an das Handy eignen. Prepaid Tarife hingegen empfehlen sich eher für all jene, die das Handy seltener nutzen und sich an keine langen Laufzeiten binden möchten. Doch am Ende muss jeder selbst einschätzen, welches Format besser zu einem passt.

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