GC13: Oculus Rift im Eyes On

Es gibt 3D und es gibt Oculus Rift. Tja, und was soll ich sagen? Das was Oculus VR da gebastelt hat, übersteigt bei weitem die Qualität der dreidimensionalen Inhalte, wie wir sie bereits kennen. Ich war heute am Stand von Oculus VR und hab spontan ein Appointment wahrnehmen und die Wunderbrille antesten dürfen.

IMG_4342Oculus VR auf der Gamescom

Am Stand von Oculus VR lagen 4 Rift Prototypen zum ausprobieren aus. Nachdem ich mit den beiden Vertretern der Firma, Joe und Aaron, ein kleines Pläuschchen gehalten habe, ging es dann an’s Antesten des Guten Stückes. Auf zweien der Brillen läuft eine Demo einer Rennspielsimulation, auf den anderen ein Mech-Actionspiel. Ich entschied mich, die Rennspiel Demo anzuschauen.

Als Joe mir dann die Oculus Rift aufgesetzt und ich den Kopfhörer auf den Ohren hatte, war ich plötzlich nicht mehr in Köln, sondern live auf einer Rennstrecke. Das System schottet den Benutzer vollkommen von der Umwelt ab. Mit der Bewegung des Kopfes kann man sich in der Spielewelt umschauen und das funktioniert erstaunlich sauber und flüssig. Es ist keine Reaktionszeit zwischen den Kopfbewegungen und einem Nachziehen der Ingame Kamera zu verspüren. Interessant ist auch, dass die Rift keinerlei Korrektur der Anzeigen vornehmen muss. Auch ich als Brillenträger, konnte das Teil einfach aufesetzen und losdaddeln.

IMG_4343Ein Spieler mit dem Oculus Rift Prototypen

Oculus Rift ist aber nicht nur eine neue 3D Brille mit tollem Bewegungssensor – mit dem System verfolgt man einen komplett neuen Ansatz. Bei der Brille handelt es sich nämlich um komplett abgeschottetes System mit 2 Displays. Die beiden Screens stellen dabei ein um ein paar Zentimeter versetzte Bilder an. Diese paar Zentimeter entsprechen dem Augenabstand – somit kommt das 3D Bild zustande. Durch den Einsatz voll eigenständiger Displays, nimmt der User kein Flackern oder Flimmern wahr, was das Betrachten des Bildes viel komfortabler und weniger „Kopfschmerz-fördernd“ ausfallen lässt.

In der Rennspiel Demo kann man sich minutenlang mit dem Betrachten des Cockpits aufhalten. So ist der 3D-Effekt bei sämtliche Knöpfen und Schaltern wirklich erstaunlich. In Zusammenspiel mit dem Sound, fühlt man sich wirklich, als säße man gerade in einem Rennwagen. Kein Wunder, dass man die anderen Spieler am Stand, regelmäßig dabei beobachten kann, wie diese vor Schreck zusammen zucken.

Nachdem die Demo vorbei war, fragte ich Joe noch nach dem Preispunkt von Oculus Rift – 300 US Dollar. Fair, für ein System dieser Technologieklasse und für mich nun sowieso ein Pflichtkauf.

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