9/11 ist gar nicht der Grund für Spähaktionen

Bisher hat man bei der Suche nach Gründen für umfangreiche Spionageaktionen immer wieder auf den Terroranschlag vom 11. September verwiesen. Anscheinend war dieser aber gar nicht immer der Anlass für die US-Regierung, im großen Stile Daten zu sammeln.

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Wie jetzt bekannt geworden ist, hat das FBI bereits vor dem 11. September 2001 einen umfangreichen Vertrag mit der Telekom, zum offenlegen von Daten abgeschlossen. Der 27 seitige Vertrag schildert demnach bereits vor Einführung des Patriot Acts, dass US Behörden Zugriff auf sensible Daten des Providers bekommen kann.

Der Vertrag handelte sich allerdings nicht um die Telekom selbst. Vielmehr war das Unternehmen Voicestream Inhalt des Abkommens – ein Unternehmen, welches die Telekom damals übernehmen wollte. Das FBI wollte Voicestream dazu verpflichten, sämtliche inländische Verbindungsdaten, sowie Kommunikationen bei denen an einem Ende ein US-Amerikanischer Bürger saß zu speichern.

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