Mobilfunktechnik: Afrika teilweise fortschrittlicher als Europa

Für das Fachmagazin Technology Review, hat der Gründer der Kartenplattform Ushahidi, Erik Hersman ein Interview bezüglich Mobilfunktechnologie in Afrika und im direkten Vergleich mit Europa gegeben. In zahlreichen Hinsichten, hinke Europa dem Fortschritt in Afrika teilweise bereits hinterher. So spricht Hersmann von einer Durchdringung von Mobiltelefonen in jede Faser der afrikanischen Gesellschaft – Mobile Bezahlsysteme gehören dort bereits seit längerem zum Alltag.

M-PESA_logo

Das in Kenia entwickelte Bezahlsystem M-Pesa beispielsweise lässt sich nahezu auf dem vollständigen Kontinent nutzen. Derartige Bezahlsysteme landen in Deutschland immer mal wieder in den Schlagzeilen – hierzulande aber als ferne Zukunftsmusik, weitab von der Nutzbarkeit. M-Pesa wurde von der afrikanischen Mobilfunkfirma Safaricom in Partnerschaft mit Vodafone entwickelt und befindet sich seit 2007 im Einsatz. Der name setzt sich aus dem M für Mobile und dem Suaheli Wort Pesa für Bargeld zusammen.

Laut Hersman wäre es nicht verwunderlich, wenn in Zukunft noch mehr Entwicklung auf dem Telekommunikationsbereich aus Afrika käme.

Ich glaube, die meisten im Westen haben immer noch das Afrika der achtziger und neunziger Jahre im Kopf. Das hat mit dem Afrika von heute nichts zu tun. Hier gibt es jede Menge unternehmerisches Denken.

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