Fall Snowden: Ecuador mit Sanktionen bedroht

Die USA haben Ecuador mit Sanktionen gedroht, falls der Andenstaat dem Whistleblower Ed Snowden Asyl gewähren sollte. Die USA sprechen von schweren wirtschaftlichen Konsequenzen, falls Ecuador den 30 Jährigen aufnehmen wolle.

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Derzeit stehen Verlängerungen der Handelsprivilegien zwischen den beiden Staaten aus. Normalerweise stehe dieser Verlängerung zwar nichts im Wege, eine positive Antwort auf den Asylantrag Snowdens, würde sich aber negativ auf die Entscheidung auswirken. Unterdessen lässt die ecuadorianische Regierung verlauten, dass sich die Prüfung des Antrags noch einige Zeit hinziehen könne. Im Falle von Julian Assange hat die Prüfung auf politisches Asyl in Ecuador zwei Monate gedauert. Eine Verkürzung im aktuellen Falle, wäre nicht realistisch.

Snowdens andere Option Venezuela allerdings, schafft es klarere Worte zu finden. So hat Venezuelas Präsident Maduro bereits versichert, dass Snowden dort bei einer Asylanfrage „fast sicher“ mit einer positiven Antwort rechnen könne. Maduro sagte, dass Asyl zum  „Menschenrecht zum Schutz von Verfolgten“ gehöre.

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