Google führt „Letzten Willen“ für Userkonten ein

Was mit seinen realen persönlichen Hinterlassenschaften nach dem Verlassen dieser Welt passieren soll – darüber muss sich jeder Mensch im Laufe seines Lebens, wohl oder übel irgendwann einmal Gedanken machen. Doch was genau passiert mit unseren digitalen Fußspuren, wenn wir gestorben sind und somit logischerweise nicht mehr darüber verfügen können? Immer dichter sind Useraccounts diverser Dienste in das Leben eines Menschen integriert und oftmals auch mit hohen Geldbeträgen und wichtigen Informationen verbunden.

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Als ein Pionier auf dem Gebiet des digitalen Letzten Willen, führt der Google-Konzern nun eine Funktion ein, mit der eben genau diese Informationen bearbeitet werden können. Nutzer können beispielsweise einstellen, dass alle Daten gelöscht werden sollen, falls das Konto über längere Zeit nicht genutzt wurde. Google bietet ebenfalls an, dass alle gesammelten Daten an vorher festgelegte Personen versendet werden, die sich dann um den digitalen Nachlass kümmern sollen.

Mit diesen Änderungen am Verfahren, will Google die Verwaltung der Nutzerkonten für Hinterbliebene vereinfachen. Früher war es nötig, den Personalausweis sowie die Sterbeurkunde des Nutzers an den Konzern zu senden.

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