Test: Minipanzer in Aktion

Jeder hat doch unerfüllte Träume aus Kindertagen. Meiner war es immer selbst mit einem Panzer durch die Straßen zu fahren. Ich glaube kaum, dass ich jemals einen Panzer als Privatwagen besitzen werde.

Als ich den Tankbot entdeckte musste ich doch schmunzeln. Hierbei handelt es sich um ein kleines Ferngesteuertes Spielzeug aus dem Bereich der Geschenkideen von getDigital. Ich habe mir das ganze mal einem näheren Test unterzogen.

Erster Eindruck:
Der Tankbot ist ein kleiner 5 mal 5 cm großer Plastikkamerad. Er ist recht leicht und kann gut in einer Tasche verstaut werden. Optischen hat er nur wenig mit einem echten Panzer gemein. Lediglich die Ketten an den Seiten erinnern daran.

Inbetriebnahme und Funktionsweise:
Die leicht überdimensionierte Verpackung kommt ohne Bedienungsanleitung daher. Lediglich auf der Rückseite findet sich eine kurze Anweisung, dass er vorher geladen werden müsse.
Auf der Rückseite des Tankbot befindet sich ein herunter klappbarer USB-Ladeanschluss. Nach zirka 15 Minuten am PC war er auch schon voll geladen.
Der kleiner Plastikfreund hat drei verschiedene Funktionen. Die erste besteht aus selbstständigen fahren bis er auf ein Hindernis stößt. Dann weicht er aus und fährt weiter.

Drückt man nochmal auf den Knopf wechselt er in so eine Art Partymodus. Der kleine blinkt wie wild und spielt die verschiedensten Geräusche. Des weiteren dreht er sich in alle Richtungen und „tanzt“. Die dritte Funktion, dass Fernsteuern via Mobiltelefon ist jedoch nicht so simpel wie es klingt.
Vom Hersteller ist vermerkt, dass der beigelegte Infrarotadapter iOS und Android unterstützt. Was sich zunächst positiv anhört ist zugleich für viele der größte Nachteil.
Zunächst wird aus dem Market eine App herunter geladen und der eigene Tankbot auf dem Telefon konfiguriert, sodass theoretisch alles funktionieren müsste. Als alles erledigt war wollte ich eigentlich auch schon loslegen. Doch es tat sich rein gar nichts. An meinem Tablet erfolgte ebenfalls keine Reaktion. Eine Nachfrage beim Hersteller ergab, dass die App nicht alle Androidgeräte unterstütze. Demnach hat man sich bisher nur auf einige Samsung und HTC Telefone beschränkt. Also das ganze an ein Galaxy S angesteckt und alles funktioniert tadellos.

Fazit:
Der Tankbot ist ein amüsantes Gadget zur Beschäftigung von jüngeren Kindern, und zum nerven von Arbeitskollegen im Büro. Der kleine blaue Freund fällt nicht groß ins Gewischt und erfreut durch diverse Interaktionen. So fängt er an zu weinen, wenn man ihn währen der Fahrt in die Luft hebt. Positiv hervorzuheben ist der eingebaute USB-Ladeanschluss, wodurch er sich nahezu überall ohne viel aufwand nutzen lässt. Der geladene Akku hält 20-25 Minuten am Stück durch.
Größter Kritikpunkt ist die geringe Kompatibilität im Bereich der Mobiltelefone. Bisher kann man den Tankbot nur über einige iPhones, Samsung Telefone sowie HTC Geräte bedienen und auch hier nicht jedes. Wünschenswert wäre auch eine eingebaute Kamera gewesen um dem ganze einen tieferen Nutzen zu verleihen. Nichts desto trotz macht es Spaß mit dem Minipanzer herumzufahren.

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