RFID-Special Teil 1 – Wer? Wie? Was?

Wir möchten mit dem ersten Teil unseres RFID-Special starten.

Radio-frequency identification ist ein Verfahren zur Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen. Die Geschichte dieser Technologie reicht bis in den zweiten Weltkrieg zurück. Eine weit entfernte Form von heutigen RFID-Chips wurde damals zur Erkennung der eigenen Panzer im Gefecht. In den 70er Jahren wurde ein weiteren Verwandter der Technologie auf den Markt gebracht. Diesmal wurden die Chips zu Identifizierung von Tieren auf Bauernhöfen sowie der Erkennung von Produkten eingesetzt. Es ging immer schneller mit der Entwicklung. In Bremen wurde im Jahre 2006 ein Temperatur empfindlicher RFID-Chip vorgestellt.

Alle RFID-Chips funktionieren nach einem ähnlichen Modell. Ein Lesegerät strahlt ein hochfrequentes elektromagnetisches Wechselfeld aus. Die dabei ausgestrahlte Hochfrequenzenergie wird von der Antenne im Gegenpart (Beispielweise im Reisepass) aufgenommen. Parallel kann je nach Modell, Art und Bauweise Daten vom Gegenpart ausgelesen bzw. darauf geschrieben werden.

Jeder RFID-Chip kann anders sein. Angefangen bei der Bauweise bis hin zu Speicherkapazität und Verwendung. RFID ist ein sehr komplexes Gebiet. Es gibt sowohl Unmengen an Vor- sowie Nachteilen. Im nächsten Teil werden wir näher auf die Nutzung, Gefahren und Anwendung der Chips eingehen.

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