Apple wird wegen Namensrechten verklagt “iBooks”

Der Computer-Hersteller aus Cupertino, besser bekannt als die Firma mit dem angebissen Apfel, wurde wegen Namensrechten verklagt. Der New Yorker Verleger, John T. Colby, reichte eine Klage gegen das Unternehmen ein und beansprucht die Rechte am Begriff “iBooks”. Er habe die Marke vor einigen Jahren erworben.

Der Verleger Byron Preiss erworb 1999 die Rechte zur Nutzung der Marke. Über tausend verschiedene Hardcover und Taschenbücher sollen laut Bloomberg schon verkauft worden sein. Im Jahr 2006 musste der Verleger Insolvenz anmelden, und dadurch konnte Colby eine Reihe von Hinterlassenschaften erwerben, unter anderem das Recht auf die Nutzung der Marke. In den Jahren, wo Apple eine Notebook-Reihe mit dem Namen iBook vertrieben hat, gab es keinerlei Probleme. Es hat sich ja immerhin um zwei ganz verschiedene Produktgruppen gehandelt. Es bestand auch keine Verwechslungsgefahr.

Dies hat sich aber nun im April 2010 geändert. Apple begann den Begriff nun für den eigenen eBook-Shop zu verwenden. Laut der Anklageschrift, geht aus den Einträgen am Markenamt auch hervor, dass sich die Apples Namensrechte nur auf Computer beziehen. Die Marke ist nun für Colby faktisch wertlos, da Apple nun selber unter diesem Namen Bücher verkauft.

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