connected~living: Robosauger

Liebe Leser,

Wir möchten euch unsere neue Serie vorstellen. Der Titel lautet connected~living. Unter diesem Namen möchten wir einen ganz speziellen Bereich vorstellen der sich mit der Rubrik “Haushalt” beschäftigt. Die Welt entwickelt sich rasend schnell weiter. Es gibt viele interessante, nützliche aber auch mehr oder weniger witzlose Neuerungen. Welche Erfindungen können einem Arbeit abnehmen? Wo lässt sich Zeit einsparen? Was ist einfach nur praktisch? Wir möchten euch einen Überblick über diese Fülle geben. Den Anfang machen wir mit einem ganz speziellen Haushaltsroboter.

Der Artikel folgt nach dem Break …

Die Serie starten wir mit dem Roomba von iRobot. Hierbei handelt es sich um einen Haushaltsroboter der einem die lästige Aufgabe des staubsaugen abnehmen soll. Wir haben ihn mal für euch genauer unter die Lupe genommen.

Der kleine Helfer besteht aus einem runden ca. 6 kg schweren Körper. Auf der Unterseite befinden sich die Bürsten. Auf dem Foto in der linken Ecke ist eine art kleiner Besen zu sehen. Dank seiner Drehbewegung kann sich der Roomba selbst aus den  entferntesten Ecken den Schmutz in sein “Maul” kehren. Anfangs wahr ich skeptisch wie das runde Gerät die Wohnung säubern soll. Nach wenigen Tagen wahr ich jedoch sehr begeistert.

Das erste was ich mich gefragt habe ist, stört er mich im normalen Alltag?

Herkömmliche Staubsauger haben eine Leistung von rund 1800 Watt und ist sehr laut. Der Roomba jedoch hat eine Leistung von ca. 30 – 60 Watt (dies ist aufgrund seines Putzverhaltens schwer zu konkretisieren). Jede Hausfrau wird sich sagen das ist doch ein Witz. Doch der erste eindruck täuscht gewaltig. Der “Normalosauger” hat eine hohe Watt Zahl, da man die Arbeit so schnell wie möglich hinter sich bringen möchte. Der kleine Robosauger hingegen hat keinen Druck! Seine Lebensaufgabe besteht darin den Fußboden seines Einsatzortes Staubfrei zu halten. Er nimmt sich so viel zeit wie er benötigt um alles in einem einwandfreien  Zustand zu hinterlassen. Im vergleich zum Normalosauger ist er keine Lärmquelle und hat kein Kabel. Frei und ohne Zwang düst er durch die Wohnung.

Die zweite und zugleich wichtigste Frage war für mich, in wie fern muss ich mich um den Roomba kümmern?

Doch nach dem ersten Laden war diese auch gleich beantwortet. Der Roomba arbeitet zu fast 100% selbstständig. An der Außenseite ist eine Vielzahl von Sensoren angebracht. Dank ihnen erkennt der Roomba fast alle Hindernisse und orientiert sich so in der Umgebung. Hat der kleine Roboter ein Objekt wahrgenommen bremst er rechtzeitig ab und nähert sich ihm vorsichtig. in 95% aller Fälle erkennt er das Hindernis und putzt vorsichtig drum herum. Lediglich bei Pflanzen mit Blättern die den Boden berühren tut er sich ein wenig stur und versucht es zu “überfahren”. Dies sieht teilweise sehr amüsant aus. Ist das Akku des Roombas leer bzw. nähert sich dem Ende fährt er selbstständig zu seiner Homebase. Dort lädt er sich selbstständig mit Strom auf und ist danach wieder einsatzbereit.

Eine sehr nützliche Funktion ist der “Stundenplan”. Dank ihm kann man bestimmte Tage und Uhrzeiten festlegen wann er seine Reinigung beginnen soll. Aufgrund seiner stabilen, gummierten Räder ist er in der Lage fast jede Schwelle und Steigung zu überwinden. Egal ob man Teppich, Fliesen oder Parkett hat, der Roomba säubert alle drei problemlos ohne Kratzer und Verwüstung zu hinterlassen. Lediglich den vollen Staubbehälter muss noch von Menschenhand geleert werden.

Im Lieferumfang ist neben einigen Ersatzteilen und einem “Reinigungskit” für die Bürsten auch eine Fernbedienung. Diese ähnelt dem Roomba sehr stark in der Optik. An er Fernbedienung lassen sich die selben Funktionen ausführen wie an der Oberfläche des Staubsaugers. Jedoch wurden hier noch drei Tasten angebracht. Dank ihnen lässt sich der Roomba wie eine Art ferngesteuertes Auto lenken, dass weckt Erinnerungen an Kindertage ;)

Fazit: Mir hat der Test des Roomba viel Freude bereitet. Der Staubsauger ist eine echte Erleichterung im Haushalt. Sehr Praktisch ist die Funktion mit den planbaren Reinigungszyklen. Während man Tagsüber arbeiten ist kümmert sich der Robosauger um den Haushalt (zumindest was den Fußboden angeht). Aufgrund seines großem Akkus schafft er Problemlos 2-3 Zimmer mit einer Ladung. Ist kein Strom mehr im Sauger fährt er selbstständig zu seiner Homebase und setzt danach seine arbeit fort. Mit solchen Gerätschaften ist der erste Schritt in Richtung eigenständiger Haushalt schon getan.

Ich werde meinen kleinen “Staubi” vermissen. Sofern meine Geldbörse es zulässt wird er wieder den Weg in meine Wohnung finden. Solch eine praktische Haushaltshilfe hab ich noch nie zuvor gesehen. Ich bin nach wie vor begeistert von dem kleinen Kerl. Für alle deren Interesse jetzt geweckt ist, denen empfehle ich hier mal vorbei zu schauen. Es handelt sich um eine deutsche Präsenz der Firma iRobot, welche die Geräte zum Kauf anbietet. Günstige Modelle ohne Fernbedienung und Spielereien gibt es bereits ab 350€.

Zum Schluss möchte ich euch noch zwei kleine Videos von mir zeigen. Auf dem ersten seht ihr den Roomba in seinem Einsatz. Das zweite Video ist eine spontane Idee von mir, wo ich meine Kamera auf den kleinen gesetzt habe. So kann jeder das Gefühl erleben Staubi zu sein :D

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