MWC11: Mobile Virtualisierung als Sicherheitsoption für Unternehmen?

Auch VMWare hat auf dem diesjährigen Mobile World Congress etwas zu suchen. Der Virtualisierungsexperte hat nämlich einen interessanten Ansatz entwickelt, der die Firmeninterne Datensicherheit verbessern könnte.

Jeder kennt es. Vor vielen Firmentoren hängt bereits ein Schild, durch das die Benutzung von Smartphones oder Handys mit Kameras – welche ja heute so gut wie 100% des Marktes abdecken – verbietet. Hier und da bietet eine Firma an, die Kamera des Handys mit einem Aufkleber zu versiegeln, manchmal muss man das Telefon ganz abgeben. Interessant daher der neue Ansatz:

So ist es mit dem Virtualisierungssystem von VMWare bald möglich, zwei – eventuell sogar unterschiedliche Androidversionen beim Kaltstart des Smartphones hochzufahren, welche man im Betrieb On-The-Fly hin und herswitchen kann. Man hat also ein Android für die Freizeit, und eines für die Firma. Ist man im privaten Bereich, kann man wie gewohnt tun und lassen was Android erlaubt, im Firmenbereich ist der Systemadministrator an der Macht. Er entscheidet, welche Hardware verwendet werden darf und schaltet bei Bedarf die Installation von Anwendungen frei oder blockiert welche.

Interessant ist: Dieses System funktioniert sogar mit 2 Simkarten. Das heißt man kann eine Nummer für den privaten Einsatz und eine andere für den beruflichen Zweck, gleichzeitig on-the-line haben. Bekommt man einen Anruf in dessen Betriebssystem man gerade nicht ist, benachrichtigt einen das System über die Statusleiste. Per Fingertipp switcht man zurück und nimmt den Anruf an.

Ein Video zur VMWare Lösung findet ihr bei den Kollegen von Heise.

Was meint ihr? Zukunft oder Spielerei?

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