Schon seit längerer Zeit beschäftigen sich Experten mit der (mittlerweile) Weltmacht Google. Die Internetfirma betreibt schon lange nicht mehr nur eine Suchmaschine, sie ist mittlerweile auch in anderen Bereichen innovativ und nicht mehr aus dem weltweiten Netz wegzudenken. So vereinfacht Google unser tägliches Leben mit einem Routenplaner, einer Übersetzungssoftware in allen erdenklichen Sprachen, einem Newssystem, einem Kalender und vielen weiteren nützlichen kleinen Tools. Man könnte mittlerweile sein komplettes Leben Google anvertrauen, WENN man das möchte.
Ob man das tun sollte, ist eine andere Frage. Das Misstrauen zu Google wird von Tag zu Tag größer. Speichert man unsere Daten doch, um sie für Werbezwecke auszunutzen? Seitens Google gab man an, Daten für längere Zeit zu speichern, allerdings nur um Legalitätszwecke zu befolgen, weiterverarbeitet werden, sollen diese nicht. Doch man könnte hiermit doch viel Geld machen.
Szenario:
Paula organisiert ihr Leben mit Google-Tools.
Sie benutzt den Google Kalender um ihren Tagesablauf zu planen. Hier gibt sie an, ihre Ausbildung bei einem Fotografen zu beginnen. Da braucht sie doch eine Kamera, oder? Schnell gegooglet und das passende Equipment für ihre Bedürfnisse zusammengesucht. Den günstigsten Shop hat Paula auch schon gefunden. Nur wo ist der? In einer anderen Stadt, in der sie sich nicht auskennt? Egal. Google-Maps hat schon die richtige Route. Hier gibt man seine Adressdaten, doch nur für seine Routenplanung ein, oder?
Wer weiß das schon? Mit diesem Userprofil, hätte Google doch eine sehr aussagekräftige Ansammlung von Informationen. Maßgeschneiderte Werbung wäre wie 1 und 1 zusammenzuzählen.
Doch das ist nicht alles. Mittlerweile fahren Wagen Googles durch unsere Städte und fotografieren unsere Häuser. Wie weit soll das alles noch führen?
Heute brachte Google seinen neuen Browser “Chrome” auf den Markt. Dieser kann und soll wahrscheinlich einen herben Schlag auf Microsoft ausüben. Chrome, basierend auf Mozilla, vereint alle Funktionen von der einstigen Suchmaschine. Sogar eine Textverarbeitung kann benutzt werden. Alles ist mit einem Klick zu erreichen. Fast zu schön um wahr zu sein. Experten sehen hier jedoch einen entscheidenden Tiefschlag. Google lässt den Benutzer seine Daten nicht auf dem Rechner speichern, sondern lädt sich alles auf den eigenen Server. Ein Schelm, wer Böses denkt.
Momentan ist die Nutzung von Google Chrome, jedoch, sowieso noch nicht zu empfehlen. So ist in der Betaversion, kurze Zeit nach Release, ein Sicherheitsloch gefunden worden.
Dieser Artikel soll einen Denkanstoß geben. Er soll keineswegs unsere geliebte Suchmaschine schlecht machen. Ohne sie wäre unsere tägliche Arbeit so gut wie unmöglich. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass es schon lange nicht mehr bei eben dieser Suchmaschine geblieben ist. Google macht sein Geld durch Werbung. Das steht fest. Wie gezielte Werbung entsteht, lass ich dahingestellt. Fakt ist allerdings, dass einige Google-Features uns immer mehr zum gläsernen Menschen machen.
Ich werde das Geschehen weiter verfolgen und berichten.


Aber mal ehrlich… Was kann man dagegen machen? Nichts… Solange es keine bessere Firma gibt als Google… Bald kommt Android, ein Betriebssystem für Handys und was kommt dann? Ein Betriebssystem für PC’s? Das wäre schrecklich, aber zugleich auch interessant, denn Windows baut nur scheiße mit seinem OS.
gOS gibts doch schon…
eben, gOS gibts schon lange…. ich seh das ganze aber nicht so schlimm. sollen sie doch personalisierte werbun gmachen, das wäre mir egal, nein ich würde es sogar bevorzugen! Die Masse an google nutzern macht den einzelnen wieder anonym… solange sie wie gesagt nur werbung personalisieren.
aber ich muss sagen, die leute hams drauf und ihre neuer browser ist klasse geworden, und auch mit sicherheitslücken werde ich ihn benutzen! vielleicht noch nicht für onlinebanking aber andere infos können sie gerne haben….
“Chrome, basierend auf Mozilla, vereint alle Funktionen von der einstigen Suchmaschine.”
Das ist falsch. Chrome basiert – wie Safari – auf der Rendering-Engine “WebKit” und nicht wie Firefox auf “Gecko”.
Danke, lieber Blogger! Ehrlich gesagt ist es mir die ganze Euphorie rund um Google’s Browser mittlerweile echt unheimlich geworden. Ich bin wirklich ein grosser Freund technologischer Innovation – und Chrome zeigt hier teilweise interessante Ansaetze, die die momentane Browser-Landschaft sicherlich weiterbringen wird. Allerdings darf man doch dabei nicht vergessen, dass sich das alles doch nicht im luftleeren Raum abspielt.
Google verfolgt hier genauso wirtschaftliche Interessen, wie alle anderen Unternehmen am Markt. Es gibt auf der anderen Seite aber nur wenige, die es sich leisten koennen, derartig offenkundig die Privatsphaere des Einzelnen zu verhoehnen.
Daher Danke Dir Google fuer die Offenheit und v.a. fuer den Sourcecode! Damit ist eigentlich dann allen geholfen: Die Technologie (z.B. V8) wird hoffentlich die bestehenden Browser ein Stueck weiterbringen und gleichzeitig darfst Du noch mehr Daten von denen sammeln, die sich bereitwillig auf Chrome stuerzen.
>Die Masse an google nutzern macht den einzelnen wieder anonym… solange sie wie gesagt nur >werbung
Ich hoffe das glaubst du nicht wirklich?
wenn ja,beileid!
Ich benutze google wirklich nur für dinge dei es so nur von google gibt.
Das sind suchmaschine und goggle Earth.
Ansonten benutze ich lieber firefox open office und co.
@ sarte
“denn Windows baut nur scheiße mit seinem OS.”
Die Firma mit Sitz in Redmond heisst kleinstweich, das ProDUKT, also das OS heisst Windoof.
@Steven Lew
gOS = (good Operating System, zu deutsch gutes Betriebssystem) nicht GoogleHupf-OS
So kann man die ID Nummer “ausschalten”
X:\Dokumente und Einstellungen\”NUTZER”\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Google\Chrome\User Data
die datei: Local State mit Wordpad öffnen;
Bei “user_experience_metrics”
die werte (“client_id” & “client_id_timestamp”) in den klammern löschen.
Das sieht dann so aus:
“user_experience_metrics”: {
“client_id”: “”,
“client_id_timestamp”: “”,
…
Die Änderungen speichern, Datei schreibschützen, fertig.
Ein guter Beitrag. Das Beispiel ist aber noch ein harmloses Szenario. Ich kann mir da viel gefährlichere Entwicklungen vorstellen. Je mehr Macht Google bekommt, desto gefährlicher wird diese Firma. Schon heute ist Google das Synonym für die Internetsuche. Viele Menschen verlassen sich schon jetzt darauf, dass die Daten die Google bei einer Suchanfrage liefert, die alleinige Realität sind. Google hat schon jetzt die Möglichkeit unser Wissen, unsere Informationen, mehr zu zu beeinflussen als jede Tageszeitung oder eine Regierungspartei. Noch gibt es zwar Alternativen, aber nur wenige machen sich die Mühe und vergleichen die Google Suchergebnisse mit anderen Recherchen.
Cloud-Computing, also das arbeiten im Netz, ist nicht aufzuhalten. GoogleDocs und GoogleSpreeds sind hier nur die Anfänge. Google Android, für unser mobiles “Leben”, wurde ja auch schon erwähnt.
Jeder sollte eine Firma mit der Größe von Google ( http://www.googlewatchblog.de/wiki/google-dienste ), die fast ausschließlich von Werbung lebt, sehr kritisch beäugen. Chrome könnte der beste und schnellste Browser auf dem Markt sein, ich würde ihn auch nicht nutzen.
schiesst google nicht heute seinen eigenen Satelliten hoch?
dann gibs google earth und co bald in echtzeit? ;=)
wollts schon immer mal fbi spielen ^^
Das große Problem das ich sehe ist nicht die speziell für uns gemachte Werbung sondern die Datensamlung die sich google aufbaut.
Meine Prognose:
In 10-15 jahre(wenn es überhaupt solange dauert) hat google den Lebenslauf von fast allen Menschen.
Das verdankt google aber auch nur uns.
Wer gibt denn seine Ganzen Daten bei google an ??? Wir!!!
Noch eins. Ein Mitarbeiter von Google(kann aber auch ein anderer gewesen sein ) hat mal das das Wachstum von google nur durch die jährliche Stromrechnung begrenzt ist.
Das macht mir erlich gesagt angst
Ein guter Bericht mit wahren Worten, hätte ich nicht besser formulieren können. Schnell ist der Browser schon das muss man im lassen aber wohl auch ein kleiner Spion oder? Na mal sehen, wenn der Code frei ist und die ersten sich den ansehen weiß man mehr.
Ist doch klar und offen Dokumentiert, was der Browser macht. Einfach mal in googles privacy schauen: Du bekommst schonmal ne eindeutige ID, die mit deinem Browser (und nur deinem) Verknuepft ist. Und dann sendet er alle URLs, die du eingibst an Google. Und ich hab nix gefunden, um das abzustellen. Alles andere lässt sich ja angeblich abstellen… …angeblich.
Sehr schöner Beitrag!
Man muss das ganze auf jeden Fall mit misstrauischem Blick beobachten…. ganz meine Meinung!
Quelle: winfuture.de
“Die Omnibox genannte Adressleiste ist vor allem deshalb problematisch, weil Google sich das Recht vorbehalten will, nutzerbezogene Informationen zu speichern. Wer die Vorschlagsfunktion von Chrome aktiviert lässt und Google als Standard-Suchanbieter auswählt, muss wissen, dass das Unternehmen alle Eingaben in der auch als Suche funktionierenden Adresszeile eventuell auf seinen Servern speichert.
Nach Angaben von Google sollen rund 2 Prozent aller dieser Daten dauerhaft gespeichert werden, was auch die IP-Adresse des jeweils anfragenden Rechners mit einschließt. Der Suchmaschinenbetreiber und Werbevermarkter verwendet die Informationen zur Erstellung von Nutzerprofilen, anhand derer dem Anwender dann individualisierte Werbung angezeigt werden kann.”
Bei uns wehrt man sich gegen VDS und hier wird schön die IP Adresse samt den kompletten Eingaben in der Adressleiste gespeichert…
Wie schnell es dann manchmal geht zu einer IP den “echten” Namen herauszufinden und voila!
Google-Chrome ist sehr schnell, aber es gibt keine addons…. Firefox ist “the best”.
kleine Überlegung zum Beitrag von anarchy13 :
Google protokolliert die IP zu der Sucheingabe und kauft sich einen Provider oder ein grosses Telekommunikationsunternehmen. Kein Geheimdienst der Welt könnte mehr über jeden einzelnen Bürger wissen. Sehr interessant für die DDR (falls es Sie noch gäbe), aber noch interessanter für China und ähnliche Staaten. Don´t be evil ……
Gute News, Gute Kommentare, Aber Chrome finde ich als Design schon mal recht geil^^ Oben sind die Tabs; Es gibt nur eine Textbox für Suchbegriffe und Adressen; und fast keine Menüelemente. Das freut mich als User der ständig nen vollen Monitor hat^^
Ok, Schluss mit den Gesülze, was kann Google?
Daten abspeichern und Daten abrufen
Allein das Abspeichern macht mir Sorge, [als Beispiel-> ]weil es zuviele User gibt die Vista hassen obwohl sie es nicht ausprobiert haben. Oder anders Formuliert: Es gibt zuviele bescheuerte User die einfach zuviele Daten haben, sich ängstigen das jemand kommt und die sich holt aber trotzdem die Daten irgendwo eingibt in Form von E-Mails die irgendwo abgefangen werden oder es Leute gibt die aus Rache die Daten die da drin stehen weiterverkaufen!
Der User ist das Problem bzw die Person die vor dem Rechner sitzt und wild seine Tastatur-Komposition dahertippt oder die Person die Datendiebstahl betreibt!
Als Beispiel: Gibt mal meinen Namen(Grunt Mesar) bei Google ein. Gleich auf der ersten Seite findet ihr Links zu anderen Foren wo ich aktiv bin. Toll oder? Aber es kommt noch besser! Gehen wir in die Politik und geben bei Google “mistake” oder “failure” ein. Ergebniss: Mehrere News wo das Problem mit Google und G.W. Bush vorkommt.
) und in Sexforen oder bei www*perverse-Spielchen-mit-bliblablo*de im Forum sich rumtreibt.
Google ist austricksbar will ich damit sagen. Firmen benutzen die Google Suche auch um mit den Namen der Bewerber Informationen aus dem Netz zu saugen.
Beispiel:
Hr. XY mit der Note 1 bewirbt sich bei der Firma ZWILICHT Ag.
Die ZWILICHT Ag ist misstrauisch und gibt den Namen des Bewerbers “aus Spaß” bei Google ein. Herauskommt ein ganz anderer XY der nur den gleichen Namen hat(Es gibt z.B. hier in Berlin noch einen der den gleichen Namen wie mein Vater trägt + Nachnamen, ein bisschen Lästig wenn man Verträge abschließt
3 Mal dürft ihr Raten was da wohl mit den Bewerber gemacht wird? Richtig: Rauswurf aus den Favouriten
Und jetzt erinnert ihr euch mit den Austricksen von Google. Wie schnell da Rufmord und co geschehen wenn der Perverse Hr. XY in den Knast kommt: Der aufrichtige Hr. XY der sich auch beworben hat wird von seinen Verwandten, Freunden und zukünftigen Kollegen drauf angesprochen und irgendwann bekommt die Lokal Zeitung das mit weil die bei Google sich gerne rumtümmeln.
Aber was solls. Hr. XY nimmt sich das Leben weil er es nicht mehr aushält oder den Druck von fremden Leuten nicht mehr erträgt. Vll hat er noch Glück und kommt in die Klapse, aber was solls, Google bekommt ja irgendwann seinen eigenen Staat und irgendwann hat jeder Mensch irgendwas mit Google zutun und die meisten wissen es nicht mal! DANN hat es sich ausgegoogelt.
In diesem Sinne
Worüber sich keiner Gedanken macht: Ihr gebt all Eure Daten an eine ausländische Firma, die N U R seiner Regierung zur Auskunft verpflichtet ist! GOOOGLE ist eine US-amerikanische Entity, und die werden alles tun, was die nationale Sicherheit (was auch immer das jeweils sein mag) erfordert! WER einmal die amerikanische Regierung im Einsatz gesehen und erlebt hat (Stichwort: IRS), braucht keine mehr Angst vor den bösen Russen oder Chinesen zu haben
PS: Nicht wundern, wenn man Euch plötzlich die Einreise in die USA verweigert, Gooogle sei Dank
Was Gooogle braucht ist eine demokratische Kontrolle von gewählten Gooogle_Anti_Menschen auf nationaler Ebene!
Auch wenn ich damit jetzt nichts neues erzähle, ich finde es ist äusserst bedenklich was einer Firma alles zufällt. Ein wenig mehr Gleichgewicht der Kräft ist schon wünschenswert. Zumal ich bisher sehr gut ohne alle googledienste ausgekommen bin. Auch Chrome begeistert mich nicht so sehr.
Nett Ideen, ohne Frage, aber da bleibe ich lieber bei Opera o.ä.
Google als Suche, da geht im Moment nichts drüber.
Den Rest kann man getrost vergessen! Soweit meine Meinung