Ein interessantes Interview mit ASUS CEO Jerry Shen. Er erklärt dort, dass der EEE-PC mit dem Nintendo Wii vergleichbar ist. Zwar ist der Wii nicht so leistungsfähig wie seine Konkurrenten Playstation 3 oder XBOX360, aber er ist dennoch sehr erfolgreich. Dies liegt laut Jerry Shen auch an der Einfachheit der Benutzung.


Stimmt ! Zurück zu den Wurzeln.
Überall geht es in Richtung weniger Komplexität. Xandros ist sehr einfach und sehr Effektiv. Der Asus Eee PC ist kein billiges Subnotebook, sondern die erste echte Alternative zum dzt. vorherrschenden Industriestandard. Der dzt. Industriestandard zeichnet sich nur durch Ressourcen-fressenden, unnütz aufgeblasenen Ballast aus, den kein Mensch wirklich braucht. Apple hat es mittlerweile seit mehreren Jahren mit Mac-OS X und Unix im Hintergrund vorgemacht. Bei allen aufgewendeten Ressourcen ist der Industriestandard nicht in den nächsten 10 Jahren dort, wo Apple schon vor Jahren war und wird auch nie dort hin kommen, wenn sie nicht von den alten Systemkernen loslassen.
Zurück zu den Wurzeln. Besinnen auf das Wesentliche. Wer braucht die durchsichtigen Oberflächen, wenn sie nur Zeit kosten? Durchsichtige Oberflächen sind OK, wenn eine flottes Betriebssystem, wie Linux dahinter steht.
Aber auch unter Linux erkennt man Trends, die in die falsche Richtung gehen. Wenn ich mir den Thunderbird am Asus Eee PC ansehen, haben die Entwickler meines Erachtens nach, etwas falsch gemacht. Das Ding ist am Asus Eee PC unbrauchbar. Wer schreibt schon gerne ein eMail, wenn man nur 4 Zeilen sieht. Besinnen auf das Wesentliche! Wer braucht im Thunderbird wirklich den riesigen eMail-Kopf?
So möchte ich zum Schluss sagen: “Bravo!” Die Richtung ist sicher richtig. Besser einfach zu bedienen und flott, als alles technisch machbare realisieren und damit plump und langsam. “Hut ab”, vor den Machern von Xandros. Ich würde nie und nimmer auf die Idee kommen, das sooo tolle Konzept des Asus Eee PCs mit anderen Betriebssystemen zu zerstören.
Ach ja, das schöne Englisch von Herrn Shen
mich hat schon auf der Asus-PK diese “perfekte” Sprachbeherrschung erstaunt. In der abschließenden Fragerunde hat er zum Teil die Journalisten überhaupt nicht verstanden oder völlig unverständlich geantwortet. Da frage ich mich wieder einmal, warum eine Pressekonferenz auf einer DEUTSCHEN Messe, wo mindestens 90 Prozent der Anwesenden deutsch sprechen und auch zwei von drei Vortragenden deutsche Muttersprachler sind – warum also diese Pressekonferenz auf englisch geführt wird. Zumal es ja eine Übersetzung gab – aber nur von Mandarin ins Englische und umgekehrt. Ich glaube, so einen Unsinn würde sich kein Franzose bieten lassen.
Ich erinnere mich noch an die Frage von Heise (c’t): “Wird es Bluetooth geben und wie ist die Auflösung?”. Die erste Antwort hat keine der beiden Fragen beantwortet ^^. Erst nachdem der Journalist nochmal nachgefragt hat nach Bluetooth und der Auflösung ging es dann
Na ja… weil Englisch nunmal in vielen Zweigen – insbesondere der Forschung und Entwicklung – die “Fachsprache” ist.
Dass es bei Asiaten oftmals schwierig ist, einen englischen Satz zu verstehen, ich auch schon immer so gewesen – aber ich persönlich habe zumindest verstanden, was Herr Shen erzählt hat… da muss man sich halt etwas reinhören
Und dass die Franzosen es sich nicht bieten lassen, wenn irgend jemand mal nicht französisch in ihrem Land spricht, ist weder ein Geheimnis noch ein gutes Vorbild.
Die CEBIT ist nunmal eine internationale Messe – und damit werden auch PKs in der Weltsprache gehalten. Finde ich vollkommen in Ordnung!
@ Friedi: voll und ganz deiner meinung
aber: der thunderbird ist doch gar nicht so verkehrt. ich komm super damit zurecht!